Christopher Clark erhält den Börne-Preis 2026
Das hat der vom Vorstand der Ludwig-Börne-Stiftung gewählte Preisrichter Reinhard Müller entschieden.
In seiner Begründung schreibt der F.A.Z.-Ressortleiter für Zeitgeschehen sowie für Staat und Recht: „Christopher Clark ist ein mitreißender Erzähler von Geschichte, der uns unbefangen erklärt, wie wir wurden, was wir sind.
Und was aus uns werden kann. Er hat einem breiten Publikum neue Perspektiven auf das Taumeln in einen Weltkrieg und auf die europäischen Revolutionen eröffnet.“
Der mit 20.000 Euro dotierte Preis, der an den Frankfurter Juden Ludwig Börne erinnern soll wird im Rahmen einer Feierstunde am 10. Mai um 11 Uhr in der Frankfurter Paulskirche überreicht.
Zu den bisherigen Preisträgern zählten unter anderem Dan Diner, Daniel Kehlmann, Rudolf Augstein und Marcel Reich-Ranicki.